Yakiniku ist japanisch für gegrilltes Fleisch und genau darum geht es auch im gleichnamigen Restaurant im Heusteigviertel.

Hier gibt es insgesamt nur sieben Tische von denen jeder mit einem kleinen goldenen Grill ausgestattet ist. Keine Sorge, alle Tische haben auch ein spezielles Abluftsystem, sodass ein rauchfreies Grillen möglich ist. Hier wird jeder Hobbyingenieur und -griller sehr glücklich!

Der Service ist aufmerksam und kann über eine speziell angebrachte Klingel jederzeit lautlos gerufen werden. Hilfe braucht man hier auch dringend, denn das Bestellen verläuft nach einem ganz bestimmten Prozedere.

Der knackige Algensalat im Yakiniku überzeugt durch eine ausgewogene Mischung aus Sojasauce und Sesam.

Zunächst muss man entscheiden, ob es ein großes oder ein kleines Menü sein darf. Danach stellt sich die Frage, lieber ein Komplettset oder einzelnen Fleischkombinationen? Wir wollen ein kleines Menü mit Fleisch und Meeresfrüchten probieren.

Begrüßt wird man von einem Trio aus drei kleinen Köstlichkeiten – Thunfischcreme, Algen- und Bohnensalat. Der knackige Algensalat im Yakiniku überzeugt durch eine ausgewogene Mischung aus Sojasauce und Sesam. Auch die Creme vom Thunfisch ist geschmacklich gut, von der Konsistenz her aber eher trocken.

Die grünen Bohnen sind lecker angemacht und mit Sprossen getoppt. Zügig werden daraufhin schon die nächsten zwei Vorspeisen serviert – Salat und Udon Nudeln. Schon mal japanischen Salat probiert? Wir jetzt schon! Das Dressing sowie die einzelnen Zutaten sind perfekt aufeinander abgestimmt. Auch die Udon Nudeln können mit einer leckeren süß-sauer Kombination überzeugen.

Für Enttäuschung sorgt die Meeresfrüchteplatte. Der Schwertfisch ist leider noch halb tiefgefroren und durch die längere Grilldauer dann entsprechend trocken.

Nach den Vorspeisen kommen dann endlich der Reis, das rohe Fleisch und die Meeresfrüchte. Auf den Grill, fertig und los! Das gereichte Fleisch ist qualitativ sehr hochwertig und geschmacklich lecker. Neben französischem Maishähnchen und Barbarie-Entenbrustfilet finden wir Bauchfleisch vom Schwein, Ibéricoschwein und Rindernacken. Für uns eine ausgewogene Mischung unterschiedlicher Sorten.

Zum Dippen stehen zweierlei Sojasaucen und ein wunderbar gewürztes Salz zur Auswahl. Für Enttäuschung sorgt die Meeresfrüchteplatte. Der Schwertfisch ist leider noch halb tiefgefroren und durch die längere Grilldauer dann entsprechend trocken. Das ist bei dem relativ hohen Preis nicht zu erwarten. Trotzdem ist der Abend ein außergewöhnliches Erlebnis und daher würde ich das Yakiniku immer wieder besuchen.

Kontakt: Yakiniku – Japanische Barbecue-Kultur | Weißenburgstr. 4a | 70180 Stuttgart | www.yakiniku-restaurant.de | 0711 66489266 | Mi-So 17-00-23:00 Uhr

Tipp: Vorsicht vor den ungewöhnlichen Öffnungszeiten!

Küche: Japanisch

Bezahlt: 86€ (2 kleine Basismenüs: Meat Lover/Meeresfrüchte, 2 Bier)

Mein Fazit: Mal kein Sushi! Das etwas andere Restaurant für Japan Liebhaber oder solche die es werden wollen.

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