Ich heiße Max und betreibe gemeinsam mit meinem Kumpel das kuratierte Männermagazin Snobtop.com, welches Themen rund um Mode, Stil und Lebensart mit selektierten Premium Produkte verbindet. Egal ob ein weißer Garment Project Sneaker auf ein Sakko oder der Whiskey zum Steak. Hier findet der moderne Mann eine stilvolle Plattform abseits des Mainstreams. 

Heute freue ich mich hier auf Stuttgart isst mein Lieblingsrestaurant sowohl den männlichen als auch den weiblichen Leser_innen vorzustellen.

Der Besen66 – Stil trifft Gemütlichkeit

Wenn ich spontan an eine Besenwirtschaft im eigentlichen Sinne denke, dann eher an ein rustikales Ambiente mit bäuerlicher Küche. Besenwirtschaften oder auch Straußwirtschaften genannt, sind meist saisonal geöffnete Wirtschaften lokaler Winzer. Dort wird natürlich auch nur der eigene Wein ausgeschenkt und typisch bäuerliches Essen serviert. Gekennzeichnet werden die Wirtschaften (manchmal auch einfach eine Scheune) durch einen aufgestellten Besen, als Zeichen dafür, dass die Wirtschaft geöffnet ist.

Nicht so der Besen66 in Stuttgart an der Weinsteige. Bei Sonja Marohn sitzen die Genusssucher im Beichtstuhlzimmer am Kamin oder im stilvoll eingerichteten Gewölbekeller. Hier trifft feinstes Design auf urige Gemütlichkeit. Wenn es draußen ungemütlich kalt ist, knistert im Inneren die Holzscheite. Die Tische sind edel geschmückt, das Licht ist gedämpft und die Bedienungen herzlich. Und lässt man seinen Blick so durch die Räume schweifen, spürt man förmlich in jedem Winkel des Hauses die langjährige Geschichte und Tradition. Aus meiner Sicht schafft es der Besen66 wie kein anderes Restaurant Gemütlichkeit, Herzlichkeit und Stil in einem zu vereinen. Mit viel Kerzen und dickem Gemäuer.

Aus der Region für die Region

So schmeckt Gulasch mit Knödeln oder das marinierte Rindfleisch gleich nochmal so gut. Dazu wahre Qualitätsweine aus der Region, genauer gesagt stammen alle Weine vom Scharrenberg in Stuttgart. Die Speisen werden mit regionalen Produkten frisch zubereitet. Ein Credo welches sich der Besen66 nicht nehmen lässt: Qualität vor Quantität. Wer bei all dem jetzt allerdings Schickimicki erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Das günstigste Viertele zum Beispiel kann für 4,90 Euro genossen werden. Die Preise absolut human, das Ambiente einmalig.

Öffnungszeiten beachten!

Wer seinen Hunger und Durst besänftigen möchte, der sollte vor allem auf die Öffnungszeiten achten. Dies unterscheidet Besenwirtschaften übrigens generell von Restaurants. Während Restaurants das ganze Jahr geöffnet haben, fällt der traditionelle Besa nicht unter den Begriff des Gewerbes (auch wenn es im Besen66 wahrscheinlich anders ist). Die saisonal geöffneten Wirtschaften haben zur Weinlese Höchstphase. Der Besen66 ist deshalb im Sonner nur zwischen dem 25. Juni und 30. Juli geöffnet und öffnet seine Pforten erst wieder zum Spätherbst. Zückt also eure Kalender und markiert euch die Termine, denn der Besen66 ist einen Besuch wirklich wert.

Kontakt: Besen66 | Neue Weinsteige 66 | 70180 Stuttgart | 0172 9676356 | www.besen66.de | Sommerbesen 25.06.-30.07.2017, Di-So 17-23 Uhr,

Tipp: Unbedingt reservieren!

Küche: Schwäbisch

Mein Fazit: Stillvolles uriges Ambiente und gute saisonale Gerichte im Herzen Stuttgarts.

Die Bilder wurden freundlicherweise vom Besen66 zur Verfügung gestellt.

Ähnliche Berichte:

Die besten Restaurant-Tipps

Unser Newsletter. Einmal im Monat. Eine Übersicht von allen veröffentlichten Restaurantberichten. Nicht mehr und nicht weniger. 

Danke für deine Anmeldung!

Pin It on Pinterest