Seit meinem Urlaub in Japan im letzten Jahr (erfahrt mehr darüber hier und hier) bin ich ständig auf der Suche nach einer authentischen, japanischen Ramen. Schon lange wurde mir von unterschiedlichen Seiten das Shima im Heusteigviertel empfohlen und so zog es mich nun endlich dort hin. 

Das kleine Eckrestaurant hat ein paar normale Tische und eine lange Tafel um die man auf Tatami Matten sitzt. Für mich heißt es Schuhe ausziehen und an letzterer Platz nehmen. Das bringt sofort Fernweh zurück und erinnert mich an Japan – super!

Der freundlichen Service überreicht mir im japanischen Stil mit beiden Händen die Karte.

Der freundlichen Service überreicht mir ganz im japanischen Stil mit beiden Händen die Karte und ich bin im Glück. Außerdem gibt es zur Begrüßung ein kleines, warmes Erfrischungstuch.

Meine favorisierte Vorspeise im Shima sind die Gyoza.

Zur Vorspeise entscheide ich mich für eine Portion Gyoza und nasche außerdem vom frittierten Sushi meiner Begleitung. Die Teigtaschen haben eine super Konsistenz sowie eine gute Proportion von Teig und Füllung. Sie sind schön würzig und der Geschmack der Frühlingszwiebeln in der Hähnchenfleischmasse ist erfrischend. Dazu wird eine eher salzige, aber ausgewogen gewürzte Sauce gereicht. Das Sushi besteht aus frittierten Lachs Maki und zwei frittierten Garnelen. Die Panade ist schön knusprig und übertönt die Lachs sowie Garnelen Aromen nicht. Mein Favorit im Shima bleiben jedoch die Gyoza.

Nach der Vorspeise heißt es eine Runde Ramen für alle!

Nach der Vorspeise heißt es eine Runde Ramen für alle! Wir bestellen Tori Karaage Ramen und Ebi Ramen. Bei beiden Suppen ist die klare Brühe perfekt gewürzt und super aromatisch. Darin schwimmen die typischen Bestandteile einer Ramen – bissfeste Algen, wachsweiches Ei (!), Frühlingszwiebeln und eine ausreichende Menge Nudeln. Die Tori Karaage Ramen ist weiterhin durch frittiertes Hühnchen ergänzt. Die Panade ist in der Brühe mittlerweile durchgeweicht und dadurch nicht nach meinem Geschmack. Das restliche Hühnchen ist jedoch in Ordnung. In der Ebi Ramen finden sich Teigtaschen mit Hähnchenfleisch und Garnelen. Beides ist ok, reißt mich jedoch nicht vom Hocker.

Sushi ist ordentlich, kann geschmacklich aber nicht mit dem von Sushi-Ya mithalten.

Da wir eine große Gruppe mit großem Hunger sind, bestellen wir anschließend die gemischt Sushi Platte Ume Set. Neben den Klassikern wie Thunfisch-, Garnelen- oder Lachs Nigiri, Avocado und Lachs Maki sowie California Rolls, werden Nigiri mit Jakobsmuscheln und Oktopus serviert. Außerdem finden sich auch zwei Päckchen mit in Sojasauce eingelegten Algen. Vor allem die drei letzten Varianten machen die Platte besonders. Insgesamt ist das Sushi besser als bei QQ Sushi, klassischer als bei Origami, aber kann nicht mithalten mit meinem Favoriten bei Sushi-Ya. Leider ist am Ende der Service eher unaufmerksam, sonst hätten wir vielleicht sogar noch ein Maccha oder Ogura (Rote Bohnen) Eis bestellt.

Kontakt: Shima | Olgastr. 86 | 70180 Stuttgart | 0711 86029339 | www.shima-stuttgart.de | Mo-Di, Do 12-14:30 Uhr und 18-22:30 Uhr, Mi 18-22:30 Uhr, Fr-Sa 12-14:30 Uhr und 18-23 Uhr, So 17:30-21:30 Uhr

Tipp: Im Shima kann man zwischen kleinen und großen Ramen Portionen wählen. Außerdem gibt es Mittags spezielle Angebote und zum Mitnehmen schön angerichtete Sushi Bentos.

Küche: Japanisch

Bezahlt: 82,50€ (Yaki Gyoza, Age-Maki D, Tori Karaage Ramen, Ebi Ramen, Ume Set, 0,75l Mineralwasser)

Mein Fazit:  Eine Reise durch die japanische Küche ist im Shima auf Tatami Matten sitzend gut möglich, aber die perfekte Ramen habe ich dort leider nicht gefunden.

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