Restaurant Lässig – Kabeljau Steak

Letztes Jahr um diese Zeit berichteten wir bereits über den Markt am Vogelsang. Diese kleine Bio-Markthalle versorgt den Stuttgarter Westen mit köstlichen Leckereien. Direkt im Gebäude befindet sich auch das Restaurant Lässig, das wir leider bei unserem letzten Besuch nicht ausprobiert haben. Lutz vom Supper Club „Zu Gast bei Lutz“ bestärkte uns dann in unserem Entschluss das unbedingt nachzuholen. Er hatte sich sogar von einem Gericht aus dem Restaurant Lässig inspirieren lassen.

Das Restaurant beschreibt sich als BIO-Vollgastronomie und legt viel Wert auf Regionalität, Saisonalität sowie fairen Handel. Die Speisekarte spiegelt das auf jeden Fall wieder. Wir haben heute Lust auf Kabeljau-Steak auf Alblinsen und Pommery-Senf-Soße sowie Orangenrisotto-Rösti mit Zwetschgenchutney und Rote-Bete-Salat. Die Rösti müssen wir einfach probieren, da wir sie bereits von Lutz kennen und einen kleinen Vergleich ziehen wollen.

Das Restaurant beschreibt sich als BIO-Vollgastronomie und legt viel Wert auf Regionalität, Saisonalität sowie fairen Handel.

Als Vorspeise bekommen wir leckeres Eselsmühlen Holzofenbrot und ein wenig Butter. Der Service ist sehr freundlich und berät alle Gäste mit viel Ruhe und Gelassenheit. Allgemein ist die Atmosphäre an diesem Abend im Gastraum sehr angenehm ruhig, überhaupt nicht hektisch und laut. Genau das Richtige um sich voll auf das Essen zu konzentrieren und einen entspannten Abend zu verbringen.

Das Kabeljau-Steak ist noch leicht glasig und hat gerade noch rechtzeitig den Weg aus der Hitze geschafft. Die Linsen sind ziemlich bissfest und haben eine gute Portion Essig abbekommen. Die Würze passt, von der Konsistenz dürfte es jedoch etwas schlonziger sein. Sehr lecker abgestimmt ist vor allem die Pommery-Senf-Soße. Sie hat einen runden, intensiven Geschmack ohne den zarten Fisch zu überlagern.

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Die Orangenrisotto-Rösti sind wesentlich dicker als erwartet. Sie sind außen leider etwas weniger knusprig als die Variante von Lutz und die Orangennote ist nicht ganz so intensiv. Leider müssen wir zugeben, dass uns die Kopie besser geschmeckt hat wie das Original. Der dazu gereichte Rote-Bete-Salat ist etwas inspirationslos und hätte einen kleinen Frischekick z.B. durch die bereits verwendete Orange gut gebrauchen können. Sehr gut gefällt uns hingegen das Zwetchgenchutney.

Das Kabeljau-Steak ist noch leicht glasig und hat gerade noch rechtzeitig den Weg aus der Hitze geschafft.

Als Nachtisch gönnen wir uns eine Crème brulée. Der Klassiker überzeugt mit echter Vanille und einer perfekten Karamellkruste. Wer liebt nicht den Moment in dem die leichte Zuckerkruste zerbricht und der Löffel in die vanillige Crème eintaucht? Geschmacklich ein absolut gelungener Abschluss.

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