Goldoni – Antipasto Misto della casa

Zugegeben: wenn ich ein neues italienisches Restaurant in Stuttgart betrete, bin ich erstmal ziemlich kritisch. Es gibt kaum eine Küche, die ich so liebe und bei der ich so genau hinschaue. Zu oft habe ich hier leider schon negative Erfahrungen gemacht – schlechter Service, langweilige und uninspirierte Speisen mit schlechten Zutaten.Doch an so manchen Sonntagabenden im Frühling entdeckt man kleine italienische Oasen in Mitten unserer schwäbischen Lieblingsstadt.

Das Goldoni im Stuttgarter Westen empfängt uns mit einem gemütlichen Gastraum, indem man sich auf Anhieb wohl fühlt. Kein Chichi oder Krimskrams, hier dominiert warmes Holz. Auf den Tischen stehen eine einfache Kerze, ein paar Rosen, Olivenöl, Balsamico und Salz.

Zugegeben: wenn ich ein neues italienisches Restaurant in Stuttgart betrete, bin ich erstmal ziemlich kritisch. … Doch an so manchen Sonntagabenden im Frühling entdeckt man kleine italienische Oasen in Mitten unserer schwäbischen Lieblingsstadt.

Zu viert teilen wir uns zum Start die Antipasto Misto alla casa für zwei Personen. Von der Menge her absolut ausreichend, denn wir haben an diesem Abend ja noch einiges vor. Unter den gemischten Leckereien finden sich die italienischen Klassiker Tomate-Mozzarella, Bruschetta, Carpaccio sowie gegrilltes Gemüse und Schinken. Alle Zutaten sind frisch und lecker. Zu unseren Highlights gehören das perfekt hauchdünn aufgeschnittene Carpaccio und die Bruschetta. Hier ist das geschmackvolle Ciabatta wundervoll knusprig angeröstet und mit einem vollmundigen Olivenöl bestrichen. Ein leichter Hauch von Knoblauch ist auch zu schmecken. Die Tomaten haben trotz der Jahreszeit ein volles Aroma. Ein wirklich gelungener Start!

Die Pizza Laura überzeugt dann mit einem dicken, fluffigen Rand und einem dünnen, knusprigen Boden in der Mitte. Die scharfe Salami passt gut zum frischen Ruccola und dezenten Parmesan. Eine sehr gelungene Kombi. Trotzdem gefällt uns die Pizza bei L.A. Signorina ein Ticken besser.

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Die Orecchietti con anatra e piselli stammen von der wechselnden Empfehlungskarte. Die Nudeln sind perfekt gekocht und haben noch einen guten Biss. Die kleinen Stücke Entenfleisch sind trotz ihrer Größe nicht zäh sondern sehr zart gegart. Dazu rollen noch ein paar Erbsen über den Teller. Die ölige Tomatensauce schmeckt uns dann so gut, dass wir auch die letzten Kleckse mit einem Stück Brot genießen müssen. Der vom zuvorkommenden Kellner empfohlene Weißwein ist eine leichte Begleitung und rundet die Gerichte sehr gut ab.

Die ölige Tomatensauce im Goldoni schmeckt uns dann so gut, dass wir auch die letzten Kleckse mit einem Stück Brot genießen müssen.

Zum Abschluss können wir ein Dessert nicht verneinen und probieren die hausgemachte Zuccotto nach Goldoni Art. Sie erinnert stark an ein Tiramisu ist jedoch ohne Eier und dafür mit einer Nusscreme hergestellt. Eine sahnige Wolke auf einem fluffigen Biskuite schwebt förmlich in unseren Mund und trägt uns glückselig in die sonntägliche Nacht. So sollte jede Woche enden!

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