Burger

1. Gelateria Kaiserbau

Meine unan­ge­foch­tene Num­mer 1 ist und bleibt die Gela­te­ria Kai­ser­bau. Ihr fragt euch, ob das Anste­hen an die­ser end­lo­sen Schlange sich lohnt? Ich sage: JA! Oft wird im Zusam­men­hang mit der Gela­te­ria Kai­ser­bau von den unzäh­li­gen außer­ge­wöhn­li­chen Sor­ten berich­tet. Natür­lich teste auch ich gerne mal ein Eis mit dem Namen „Applaus mit Gin­ger Beer“ oder „Sam­buca-Sahne mit Espresso“, aber eigent­lich über­zeu­gen mich hier die Klas­si­ker. Denn das tolle ist das die Eis­ma­cher in der Gela­te­ria Kai­ser­bau sowohl die lau­ten wie auch die lei­sen Töne beherr­schen. Nicht nur die krea­ti­ven Krea­tio­nen sind per­fekt geschmack­lich abge­stimmt und zube­rei­tet, son­dern auch die weni­ger aus­ge­fal­le­nen. So wähle ich hier auch gerne mal die Sor­ten Pfir­sich-Quark oder Grieß Zwetschge, die an ein Des­serts von mei­ner Oma erin­nern. Oder aber ihr bleibt ganz klas­si­sch bei einem Zart­bit­ter-Scho­ko­la­den oder Wald­erd­bee­ren Eis.

2. Old Bridge

Eine wei­tere Eis­diele bei der die Schlange davor oft abschre­ckend wirkt, ist das Old Bridge. Mitt­ler­weile gibt es zum Glück zwei Filia­len in Stutt­gart. An die­ser ita­lie­ni­schen Eis­diele schätze ich beson­ders ihre Frucht­eis­sor­ten, die ganz ohne Milch her­ge­stellt wer­den. Die Sor­bets schme­cken im Som­mer wun­der­voll erfri­schend. Beim Milch­eis über­zeugt vor allem die Sorte Pis­ta­zie mit ihrem inten­si­ven Geschmack. Das Old Bridge bleibt bei klas­si­schen Geschmacks­rich­tun­gen, wie man sie schon seit Jahr­zehn­ten vom ita­lie­ni­schen Eis­mann am Eck kennt. Beson­ders schön finde ich hier auch, dass man nicht pro Eis­sorte bezahlt, son­dern eine Kugel­größe wählt. Man kann dann diese Kugel­größe in meh­rere Eis­sor­ten unter­tei­len und so unter­schied­li­che Sor­ten pro­bie­ren.

3. Schloz Eis

An drit­ter Stelle steht bei mir Schloz Eis am Kil­les­berg. Ich mag es, dass bei Schloz sowohl klas­si­sche als auch ein wenig krea­ti­vere Sor­ten zur Aus­wahl ste­hen. Die aus­ge­fal­le­nen Vari­an­ten sind jedoch lange nicht so ver­rückt wie bei der Gela­te­ria Kai­ser­bau. Ganz beson­ders hüb­sch sind die Eis­be­häl­ter mit metal­le­nen Deckeln, die an tra­di­tio­nelle ita­lie­ni­sche Eis­die­len erin­nern. Das Schloz legt gro­ßen Wert auf Zuta­ten aus bio­lo­gi­schem und regio­na­lem Anbau, das finde ich super. Am bes­ten man gönnt sich beim  Sonn­tags­spa­zier­gangs hier ein Eis und dreht dann seine Run­den durch den som­mer­li­che oder auch herbst­li­chen Kil­les­berg Park.

Den gan­zen Arti­kel gibt es hier.

Bars

1. Die Bar

Die Bar im Stutt­gar­ter Wes­ten ist für mich die beste Bar Stutt­garts. Warum? Ohne viel Chi­chi und ganz unkom­pli­ziert lie­fert sie qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Spi­ri­tuo­sen, klas­si­sche Cock­tails und eine ent­spannte Atmo­sphäre. Das Publi­kum ist bunt gemischt und im engen Raum kommt man bei tol­ler Live­mu­sik schnell mit sei­nem Bar­nach­barn ins Gespräch. Hier zählt alleine was ins Glas kommt. Es geht nicht um sehen und gese­hen wer­den, son­dern schlicht­weg um einen lecke­ren Drink und viel­leicht eine Zigarre dazu. Mir gefällt zudem wie selbst­be­wusst und rigo­ros schon die Geträn­ke­karte der Bar ver­kün­det, dass hier Mode­ge­tränke wie Hugo oder Long Island Ice­tea nicht zu bekom­men sind. Wer große Mix­ge­tränke zu klei­nem Geld sucht ist hier fal­sch. Wer sich nach einem her­vor­ra­gen­den Prince of Wales, einer Zigarre und lan­gen Gesprä­chen bei schumm­ri­gen Licht sehnt, ist hier gold­rich­tig!

2. Le Petit Coq

Betritt man das Le Petit Coq, fühlt man sich zurück ver­setzt in die gol­de­nen 20er Jahre. Die mas­sive Bar, der höl­zerne Bar­schrank, der auf­fal­lende Kron­leuch­ter und die mit ver­zier­ten Stoff­ta­pe­ten bedeck­ten Wände ver­lei­hen dem Raum einen ganz beson­de­ren Flair. Alles erin­nert an die edle Atmo­sphäre eines Gen­tle­man Clubs. Der Ser­vice ist sehr zuvor­kom­mend und ich finde es super, dass dar­auf geach­tet wird nicht zu viele Gäste her­ein zu las­sen. So ist es im Le Petit Coq nie über­füllt, aber es besteht auch die Gefahr, dass man selbst kei­nen der begehr­ten Plätze mehr bekommt. Bei den Cock­tails kann man zwi­schen Klas­si­kern und Krea­tio­nen des Hau­ses wäh­len. Auch für die Anti­al­ko­ho­li­ker sind tolle Kom­po­si­tio­nen im Ange­bot. Die von uns pro­bier­ten Cock­tails sind klein, aber haben ordent­lich Wumms. Wer ein außer­ge­wöhn­lich gute Drinks und ein Zeit­ma­schi­nen-Erleb­nis im Her­zen Stutt­garts sucht, ist hier bei unse­rem Platz 2 genau rich­tig!

3. Paul & George

Wenige Schritte vom Le Petit Coq ent­fernt fin­det man am Rande des Boh­nen­vier­tels unse­ren Platz drei — das Paul & George. Von der Presse und vie­len Stutt­gar­tern hoch gelobt als New Yor­ker Bar in Stutt­gart Mitte, fin­den sich Hipps­ter und Bän­ker glei­cher­ma­ßen zu einem Fei­er­abend­d­rink dort ein. Die hell erleuch­tete Bar, die frei­ge­leg­ten Back­stein­wände, die roman­ti­schen Kup­fer­ti­sche und die schick geklei­de­ten Bar­kee­per machen klar: hier geht es stil­voll zu. Die Karte wirkt zunächst eher über­sicht­lich ver­birgt jedoch so manch edlen und spe­zi­el­len Trop­fen. Die Aus­wahl an Cock­tails scheint eher klein, aber das Per­so­nal ist gerne bereit beim Fin­den des per­fek­ten Drinks zu hel­fen. Außer­dem ist es mög­lich neben dem Cock­tails auf der Karte alle Klas­si­ker zu bestel­len, die einem in den Sinn kom­men. Wir ent­schei­den uns für einen Magni­fi­que Mon­key und einen Rosehip Fizz. Beide Drinks sind sehr gut aus­ge­wo­gen und geschmack­lich top. Auch die Aus­wahl an unter­schied­li­chen Craft Bie­ren lässt sich hier wirk­lich sehen. Das Paul & George ist daher für uns eine der bes­ten Bars Stutt­garts.

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